Über uns

Hochgelegen auf der Geest, östlich von Meldorf sind die „Nindörper Jungs“ in der Gemeinde Nindorf/Farnewinkel zu Hause. Unter der Leitung von Stefan Reimers und seinem Stellvertreter Cay Siebke zählt die Boßelgruppe heute insgesamt 60 aktive Werfer zwischen 16 und 70 Jahren, sowie weitere 20 passive Mitglieder. In der Gemeinde erfreuen sich die Boßler großer Beliebtheit, was das rege Interesse an Meisterschaften und Feldkämpfen von jungen und älteren Mitbürgern zeigt.

Aber auch die besten Vereine funktionieren nicht ohne Nachwuchsarbeit. Dieses haben sich die „Nindörper Jungs“ auf die Fahne geschrieben und betreiben seit Jahrzehnten eine ausgeprägte und engagierte Jugendarbeit. In den Sommermonaten Mai bis September trainieren ca. 25 Kinder von 3 bis 15 Jahren unter Übungsleiter Christian Köhne für die örtlichen und überörtlichen Meisterschaften. Dieses frühe Training bereits im Kindesalter bildet die jungen Werfer bestens aus, um sie im Alter von 16 Jahren an den Seniorbereich abzugeben.

Die Erwachsenen trainieren hauptsächlich im Winter. Von November bis einschließlich Februar trainieren diese für das Gruppenboßeln des Mielebundes sowie den Feldkämpfen gegen die Nachbargemeinden aus Epenwöhrden, Meldorf und Wolmersdorf. Festtage eines jeden Jahres bilden aber die Feldkämpfe gegen die Nachbarorte Wolmersdorf und Meldorf. Gerade der Feldkampf gegen den Erzrivalen aus Wolmersdorf ist das Highlight der Saison und ist immer von ganz besonderer Dramatik geprägt. Hier boßeln bis zu 40 (!) Werfer aus beiden Lagern um die Ehre des ganzen Dorfes für ein Jahr.

Schon seit vielen Jahren ist die Untergruppe Nindorf für ihre herausragenden Boßler bis weit ins Land bekannt. Diese Spitzenboßler kämpfen auf deutscher und europäischer Ebene um Titel und tragen somit den Namen der Untergruppe weit über die regionalen Grenzen hinaus. Aber auch die Geselligkeit kommt bei den „Nindörper Jungs“ nicht zu kurz. Jedes Jahr im Sommer findet ein Grillfest statt. Hier feiern die Boßler zusammen mit ihren Familien, Freunden und Gästen bis tief in die Nacht und so manche Freundschaft wurde hier schon geschlossen.